Hadja Kitagbe Kaba erhält den "taz"-Panter-Preis
Frau Hadja Kitagbe Kaba, Vorsitzende von Mama Afrika e.V., hat am 17.9.2011 den "taz"-Panter-Preis erhalten (Publikumspreis/LeserInnen-Preis).

Mit diesem Preis werden Menschen gewürdigt, „die sich sozial, politisch
oder „einfach nur menschlich“ für andere engagieren, aktiv gegen politische
und gesellschaftliche Missstände auftreten und „häufig im Verborgenen“
große Taten vollbringen“*. Dieser Preis wird jährlich verliehen.
Seit Jahren kämpft Frau Kaba gegen die Genitalverstümmlung von Frauen.
Sowohl in Deutschland als auch in Guinea (Conakry) initiiert sie Projekte
zur Bekämpfung des Analphabetismus, zur Förderung der Integration und
Rechte von afrikanischen Frauen.
In Guinea konnte sie viele Beschneiderinnen davon überzeugen, ihren traditionellen Beruf aufzugeben, und damit hat sie viele Mädchen von der Beschneidung verschont und ihnen womöglich das Leben gerettet.
Mit ihrem Verein Mama Afrika e.V. organisiert Frau Kaba Informations-veranstaltungen und Aufklärungskampagnen zum Thema weibliche Genitalverstümmlung sowohl in Deutschland als auch in Guinea. Darüber hinaus führt Frau Hadja Kaba Projekt wie den Bau eines Kindergartens in Kankan (Guinea), um Kindern von finanzschwachen Familien den Besuch eines Kindergartens zu ermöglichen.
Für ihr Engagement hat Frau Hadja Kitagbe Kaba die Berliner Nadel 2011 (Auszeichnung für besonderes soziales Engagement in Berlin) am 6. Juni 2011 erhalten.
Siehe auch: www.nbhs.de
Der Afrika-Rat gratuliert herzlich Frau Hadja Kitagbe Kaba und würde sich freuen, wenn viele Menschen durch Spenden ihre Arbeit unterstützen.
Mehr Infos zur Arbeit von Hadja Kaba siehe:
www.mama-afrika.org
Presse: www.taz.de
*www.bdzv.de
Siehe auch
www.taz.de/zeitung




